Herstellung

Ich stelle die Modelle überwiegend mit dem DLP-Druckverfahren her. Hierbei wird der flüssige Kunststoff (Resin) mittels UV-Licht schichtweise gehärtet. Das Modell wird sozusagen aus der Flüssigkeit gezogen und Schicht für Schicht belichtet. Die Schichthöhe kann man bis 0,01 mm einstellen, was gegenüber anderen Druckverfahren eine schon sehr gute Oberfläche ergibt. Allerdings, um so dünner die Schicht ist, desto länger dauert der Druck. So kommen für Modellhöhen von 30 mm 3 bis 4 Stunden Druckzeit zusammen.

Die Druckdateien beziehe ich zum Teil von einem Konstrukteur, teilweise konstruiere ich selbst. Das Modell entsteht aber immer bei mir.

Trotz 3D-Druck werden die Modelle immer Kleinserienqualität haben. Mit der Qualität von Spritzgussmaschinen der großen Hersteller werde ich nicht mithalten können. Außerdem ist Lackierung und Bemalung immer noch Handarbeit. Das heißt, leichte Unterschiede bei der Gestaltung der Modelle wird es immer geben und das muss akzeptiert werden, wenn man so ein Modell bei mir erwirbt.

Mein Vorteil liegt in einer größeren Flexibilität bei geringerer Stückzahl. So kann man durchaus mal auf Wünsche des Kunden eingehen, zum Beispiel bei einer anderen Farbe.